Der Schnitt durch die Sonne und das Ende des Literaturfestivals

Das Internationale Literaturfestival 2017 ist vorbei. Ich habe mir noch so einiges angesehen (sofern es dann nicht unvorhergesehen ausfiel). Am letzten Abend war ich bei Dietmar Dath, der seinen Science Fiction Roman „Der Schnitt durch die Sonne“ vorstellte und später sogar ein Kapitel des nächsten Romans, an dem er gerade schreibt, präsentierte. Hier fiel mal wieder auf, wie wichtig der Moderator der ganzen Angelegenheit ist. Knut Elstermann war sichtlich ein großer Fan des Autors und seine Begeisterung wirkte mitreißend. Aber auch Dietmar Dath fiel auf durch sein unglaubliches Wissen auf mathematischer, literarischer und philosophischer Ebene, genauso wie durch seine Sprechgeschwindigkeit und seinen Wortwitz. Ich werde sein Buch auf jeden Fall in naher Zukunft besorgen und durchlesen. Grob geht es in seinem Roman um sechs unterschiedliche Menschen, die in der Zukunft auf die Sonne „gespielt“ werden, weil auf der Erde irgendeine Katastrophe passiert ist. Es war – so glaube ich gehört zu haben – eine Art Bürgerkrieg. Das heißt, sie reisen nicht mit einem Raumschiff oder dergleichen sondern erscheinen wohl in anderer Gestalt auf der Sonne. Dadurch wird das Gefüge unter ihnen gänzlich anders und die Beziehungen fügen sich ganz neu, als es auf der Erde gewesen war. So zumindest habe ich es verstanden.
Ich denke, dieser Roman war ein wunderbarer Abschluss für das diesjährige Festival, da er viele Elemente in sich zu vereinen scheint, die dort Thema waren: Krieg und Krisen, Wissenschaften und kluge Köpfe.
Ich bin alles in allem sehr angetan von dem Programm des ilb. Ich weiß nicht, ob ich einfach eine gute Auswahl getroffen hatte oder ob das gesamte Programm so erlesen war, aber bis auf den Faux-pas mit Romain Renard, der wirklich schauerlich war, war der Rest einfach wunderbar und sehr inspirierend. Besonders der Graphic Novel Day ist dabei hervorzuheben. Ich finde, es gibt in diesem Genre noch soviel Neues und Spannendes zu entdecken. Und ich finde es großartig, dass das ilb beharrlich ihn weiter veranstaltet, da die Veranstaltungen bisher nicht übermäßig gut besucht sind. Ich hoffe sehr, das wird sich in Zukunft noch ändern.
Ich bleibe mit sehr vielen guten Eindrücken und Ideen zurück, die ich erstmal nach und nach verdauen muss.
Ich möchte dem Internationalen Literaturfestival auf jeden Fall für seine großzügige Einladung an mich danken und hoffe sehr, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

 

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